Die Schokoladenverschwörung

Es gibt zwei Dinge, die ich seit meinem Studienaufenthalt in den USA und Studium in Heidelberg vermisse:

  1. m&m Mandel, und
  2. Milka Erdnußschokolade.

m&m Mandel habe ich in den Jahren 1992/93 in North Dartmouth, Massachussetts in großzügigen Mengen konsumiert. Milka Erdnußschokolade wurde in den darauffolgenden Jahren in Heidelberger Supermärkten angeboten. Beide Produkte sind seit über 10 Jahren in Deutschland im Raum Frankfurt nicht zu finden. Selbst im Internet-Versandhandel sind diese Produkte nicht zu bekommen.

Ich frage mich, woran das liegt. Der deutsche Einzelhandel ist nicht unbedingt für seine Innovationsfähigkeit – was neue Produkte angeht – bekannt. Ich denke da an “bionade”, die es ja anfangs eher schwer hatte, und erst von den Distributoren angenommen wurde, nachdem der Markt bereits etabliert war. Auf der anderen Seite werden die Produkte ja von Milka und m&m vertrieben, die keine kleinen Anbieter sind. Vielleicht lohnt sich die Herstellung wirklich nicht. Auf der anderen Seite sehe ich seit Jahren neue Milka-Schokoladen mit allen erdenklichen Sorten Keks – warum nicht auch mal Erdnuß? Stattdessen ganze Haselnuß, halbe Haselnuß, Haselnußstücke, mit ein wenig Glück auch mal Mandeln… . Aber Erdnüsse: Fehlanzeige!

Vielleicht handelt es sich auch um eine Verschwörung: m&m liefert ja eine Erdnußlösung in den Absatzkanälen, und um diese nicht zu kanibalisieren, haben sich die Marketingabeteilungen darauf geeinigt, keine Milka Erdnuß anzubieten. Wer weiß das schon?

Falls Ihr Milka Erdnuß findet, bringt mir doch eine Tafel mit!

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Terasse mit Bank

In der Zwischenzeit haben wir einen Tisch und zwei Bänke ausgemacht und käuflich erworben. Da die Breite des “Vorgartens” nur 1,10m beträgt war das gar nicht so einfach. Üblicherweise sind Biergarnituren und Gartenmöbel viel breiter, oder sie haben uns nicht gefallen. Diese hier sind von Brema aus Akazie und passen perfekt. Wir haben sie auch schon eingeweiht, sowohl mit Nachbarn, als auch im Rahmen eines Biers nach der Arbeit mit Freunden.

Terasse am Haus vorne mit Bank

Terasse am Haus vorne mit Bank

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Arbeitseinsatz am Vorgarten

Terasse mit KiesAn einem der letzten Wochenenden war ich zum Arbeitseinsatz eingeteilt. Die Aufgabe war der Umbau des Vorgartens. Somit mußte unsere – bis dato wenig gepflegte – Blumenwiese einer Holzterasse weichen. Während man die Blumenwiese nur ansehen kann, ist eine Holzterasse mit Tisch und Bänken ideal dazu geeignet, um abends mit Nachbarn vor dem Haus noch ein Bier zu trinken. Mit eingplant ist das Küchenfenster als Durchreiche, durch die die Hausfrau Bier direkt aus dem Kühlschrank nach draußen reicht. Gute Idee, finde ich!

Vor dem Vergnügen steht wie immer die Arbeit und so war es auch hier. Frühmorgens am Samstag begann ich also, den Vorgarten ca 30cm tief auszuheben und die Erde auszuschachten. Klingt nicht viel, sieht nicht nach viel aus, aber nach zwei Stunden war mein T-Shirt durchgeschwitzt und ich entsprechend am Ende. Nach dem Ausheben kommt das Auffüllen mit Split. Dazu haben wir im Baumarkt einen halben Kubikmeter Split käuflich erbworben. Weil liefern umständlich und wir auch keinen passenden Ort für eine Zwischenlagerung hatten, haben mein Schwiegervater und ich jeweils 15 Baueimer voll in drei Touren nach Hause gefahren und den Vorgarten damit ausgefüllt. Danach haben wir Bohlen aufgelegt und die Terassendielen zugeschnitten. Zwei Akkuschrauber erledigten dann das Vorbohren und Einbringen der Holzschrauben. Ich liebe Akkuschrauber!

ZuschnittAm nächsten Wochenende haben wir noch einen Blumenkasten erstanden und als Raumtrenner zu den Mülltonnen eingesetzt. Sieht schon gar nicht schlecht aus, finde ich. Jetzt fehlen nur noch zwei Blumenkübel am unteren Ende. Und natürlich Tisch und Bank – aber die Suche danach dauert noch ein paar Wochenenden und ist dann sicher eine Geschichte für sich.

Terasse mit Dielen

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Programmier-AG

Im Januar erzählte ich einem bekannten Vater von meiner Idee einer Programmier-AG. Der war gleich begeistert und hat gefragt, wann ich anfiinge und ob sein Sohn nicht auch mitmachen könnte. Nach ein wenig Recherche und Überlegung, habe ich mich dann entschlossen, Julius, Simon, Niklas und Felix (zwischen 9 und 11 Jahre alt) zur Programmier-AG einzuladen. Seit Januar treffen wir uns also einmal am Sonntag für eine Stunde und lernen Programmieren. Interessant waren die Erwartungen und Wünsche, was denn so programmiert werden soll:

  1. interaktives 3D Grafikspiel mit
  2. Technologiebaum und Waffen
  3. Netzwerkfähig

Diese Erwartungen mußte dann erst einmal dämpfen, denn dafür braucht man schon eher ein ausgewachsenes Entwicklungsteam mit 6 Monaten Vollzeit. Wir haben also etwas Kleiner angefangen, in etwa so:

  1. Rechnen mit Python
  2. Aus welchen Teilen besteht ein Computer
  3. Typen: Zeichenketten, und Zahlen, Listen und Wörterbücher
  4. Funktionen: Fibionaccizahlen
  5. Projekt: ein Matheübungszettelgenerator

Ganz langsam, damit alle verstehen wie es funktioniert. Das hat dann 10 Lerneinheiten gedauert. Als nächstes Projekt, um die Jungs und Mädels (ja, auch ein Mädchen) habe ich dann etwas Spannenderes vorgeschlagen: ein Netzwerkspiel mit Einheiten und Lebenspunkten, aber ohne Grafik – damit die Motivation bleibt und die Phantasie angeregt wird. Und die Jungs möglichst schnell sagen können: “Wir haben auch schon ein Netzwerkspiel programmiert … guckst Du hier!”

Unser Programmcode für den Matheübungszettel:

import random

def zelle():
    s = '| {:4} {} {:8} =               |'
    zeile = ''
    for n in range(3):
        a = random.randint(0, 1000)
        x = random.randint(1, 2)
        if x == 1:
            pm = '+'
        else:
            pm = '-'
        b = random.randint(0, 10000000)
        zk = s.format(a, pm, b)
        zeile = zeile + zk
    print(zeile)

    
def muz():
    for x in range(5):
        zelle()

Und als Ergebnis gibt das:

>>> muz()
|   40 +  4181069 =               ||  551 -  1368496 =               ||  615 -  5169623 =               |
|  972 -  4903874 =               ||  438 +  1649791 =               ||  607 -   413851 =               |
|  244 +  1949051 =               ||   41 -  1279993 =               ||  284 +  8218920 =               |
|   34 +  2584011 =               ||  882 -  6894948 =               ||   65 +  1456914 =               |
|  937 +   595796 =               ||  732 +  3975559 =               ||   54 -  2713358 =               |

 

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Sonnenfinsternis im Überblick

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Nordlicht aus dem Weltraum

WordPress kann Twitter Links automatisch einbauen!

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Wie lange bleibt Griechenland noch in der EU?

“Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.” (Walter Ulbricht)

“Die Rente ist sicher.” (Norbert Blüm)

„Es wird mit uns keine Steuererhöhung geben.“ (Spitzenpolitiker, vor jeder Wahl)

“Ich habe gesagt, ich will keine Große Koalition – und es wird sie auch nicht geben.” (Angela Merkel 2005, vor der großen Koalition)

“Ein Austritt Griechenlands kann nun trotzdem keine ernsthafte Option mehr sein…” (Angela Merkel 2015)

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Plätzchenparade

Einmal im Jahr – im Advent – ist Plätzchenbackzeit. Zum Kaffee, als Mitbringsel, bei unseren Jungs zum Frühstück sind Plätzchen immer beliebt. Und natürlich kommt es auch ein wenig darauf an, wessen Plätzchen am Besten schmecken. Dieses Jahr war die Auswahl wieder sensationell. Auf dem Photo sind sie in Szene gesetzt, neben dem Adventskranz mit Pinienzapfen aus Korsika: Links oben Spitzbuben mit Quittengelee, darunter Kipferl mit Espressopulver, verschiedene Sorten Ausstechplätzchen. Rechts Walnußmakronen mit Walnüssen aus unserem Garten, darunter Kokosmakronen. Ganz unten dunkle Ausstechplätzchen mit Schokoladeaufstrich und Mandelsplitter.

Meine Lieblingsplätzchen dieses Jahr sind die Ausstechplätzchen mit karamelisierten Macadamianüssen. Die Kinder bevorzugen Spitzbuben. Euch allen eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

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Besuch der Southside Base

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Am letzten Wochenende war ich mal wieder fliegen. Auf dem Plan standen 3 Landungen, um wieder Passagiere mitnehmen zu können. Damit es nicht so langweilig wird, habe ich mir Walldürn, Schlierstadt und Unterschüpf als Ziele vorgenommen. In Schlierstadt und Unterschüpf … Continue reading

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33km oder 50km?

Regelmäßig ein oder zweimal in der Woche gönne ich mir eine Fahrradtour durch den Frankfurter Stadtwald. Mittlerweile have ich zwei Varianten ausfindig gemacht, die bis zum Golfplatz nach Dreieich und um den Langener Waldsee herumführen. Dabei muß ich nur:

  1. 2 Ampeln kreuzen, und
  2. einige Straßen überqueren.

Der Rest geht durch den Wald auf Wirtschaftswegen, oder sogar einige kleine Stücke auf Trampelpfaden. Cool, oder? Hier die Karten von den zwei Routen:

Radtour 33km

Radtour 50km

Und hier die Google Maps Dateien für’s genaue Studium:

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